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Wintergarten Preise

Wintergarten Preise

Die Preise der Wintergärten können sehr unterschiedlich sein und von ein paar Tausend Euro bis zu sogar 50000€ variieren. Wintergärten machen eine sehr populäre Lösung aus, wenn man seinen Wohnraum vergrößern und sich in der Natur erholen möchte, aber jedoch vor dem Wind und Kälte geschützt bleiben.

Von vielen Faktoren hängt die Auswahl des Wintergartens ab. Man kann sich entweder für einen Warm- oder Kaltwintergarten entscheiden. Es gibt ja auch eine zusätzliche Variante, und zwar einen mittelwarmen Wintergarten. Alle diesen Faktoren wirken sich auf die Wintergarten-Preise aus.

Welchen Wintergartentyp sollte man auswählen?

Die beiden Typen unterscheiden sich preislich ziemlich erheblich. Ein Kaltwintergarten wird immer preisgünstiger sein, indem er ungedämmt und mit keiner Heizung ausgestattet ist. Drinnen herrscht die Temperatur in kalten Monaten von ungefähr 0-12 Grad.

Dabei ist er schlechter isoliert, aber gleichzeitig leichter im Aufbau. Er eignet sich dazu, die Pflanzen zu überwintern und drinnen im Sommer zu sitzen, besonders falls er nach Süden gerichtet ist. Dafür braucht man keine Baugenehmigung.

Warmwintergarten für ganzjährige Nutzung

In einem Warmwintergarten herrscht dank der Heizung die Temperatur über 19 Grad im Winter. Es gibt auch die Möglichkeit eine Fußbodenheizung zu installieren, obwohl die Kosten dann deutlich höher sind. Im warmen Wintergarten, der wärmedämmernd ist, kann man das Ganze Jahr durch die Zeit verbringen, sowohl im Winter als auch im Sommer, aber in diesem Fall wäre eine Belüftung oder sogar die Installierung der Klimaanlage empfohlen.

Der warme Wintergarten hat eine zusätzliche Isolierschicht, oft wird er auch mit einbruchsichererem, schallschützendem und selbstreinigendem Glas ausgestattet. Die Warmwintergärten sind, unter anderem aus diesem Grund, teurer aber haben auch bedeutsame Vorteile. Die mittelwarmen Wintergärten sind nicht ganzjährig und drinnen ist es zwischen 12-19 Grad.

Woraus besteht ein Anbau-Wintergarten?

Sowohl ein Warm- als auch ein Kaltwintergarten kann aus verschiedenen Materialien Materialkombis ausgeführt sein. Das Baumaterial ist einer der entscheidenden Faktoren beim Gesamtpreis. Man kann den Anbau-Wintergarten entweder aus Holz, Aluminium, Stahl oder Kunststoffen errichten. In der handelsüblichen Sprache wurden die Wintergartenbezeichnungen wie Wintergarten Holz oder Wintergarten Glas angenommen. Aluminium ist das teuerste Material, dann kommt Holz und die Kunststoffe machen die preisgünstigste Variante aus.

Ein Wintergarten besteht hauptsächlich aus Glas, deshalb ist es wichtig daran zu denken, ob wir eine Zwei- oder Dreifachverglasung brauchen oder vielleicht Isolierglas oder ein Glas, das schalldämmende und selbstreinigende Eigenschaften hätte. Nicht zum Übersehen würde die Tatsache, wozu der Anbau-Wintergarten dienen soll.

Den Wintergarten baut man von oben nach unten auf. Am Anfang beginnt man damit einen Hauswandträger zu montieren. Als Nächste kommen der Dachrahmen mit der Seitenkonstruktion errichtet. Nachdem das Fundament gemauert geworden ist, wird Glas in den Rahmen gesetzt. Wahlweise kann man auch die Heizung oder Lüftung einbauen und die Beschattung überlegen. Es gibt Fenster- Tür- und Dachsysteme, womit man die ganze Konstruktion ergänzt und über diese Systeme kann man in diesem Artikel lesen: link

Die Preise der Anbau-Wintergärten

Die Preise der Anbau-Wintergärten

Die Kosten der Wintergärten bewegen sich um ein paar Tausend Euro. Die Grundkosten kann man in ein paar Gruppen teilen:
-    Baugenehmigung (ca. 400€)
-    Fundament (1200€)
-    Hebeschiebetür (2000-5000€)
-    Heizung (mindestens 2500€)
-    Belüftung (200 bis zu über 1000€)
-    Montage (mindestens 2000€)
-    Beschattung von Markisen usw. (2000€)

Im Allgemeinen kann man von Preisen im Bereich von 10000-50000€ für einen Kaltwintergarten sprechen und 20000-100000€ für einen Wohnwintergarten (Warmwintergarten). Ebenfalls kann man die Orientierungspreise für Quadratmeter angeben und die betragen von 400-2000€ pro Quadratmeter.

Nicht zu vergessen sind die Nebenkosten und zwar die Reinigungskosten, wobei manche Materialien erfordern mehr Pflege, oder Heiz- und Stromkosten. Drüber hinaus muss man in Erwägung ziehen, dass man einen Wintergarten selbst montieren kann, aber es läuft die Gefahr  und besteht die große Wahrscheinlichkeit irgendwelche Fehler zu begehen oder sogar Schaden zu verursachen. Deshalb wäre es empfohlen ein professionelles Montageteam zu beschäftigen. Im Internet gibt es Online-Kalkulatoren, um die ungefähren Kosten zu berechnen, was die Planung erleichtert.

Der Entwurf eines Anbau-Wintergartens fordert von uns die Zeit zu überlegen, welcher Anbau-Wintergartentyp der beste für uns wäre. Wir müssen daran denken, wie viel Geld wir dafür ausgeben möchten, ob es ein Kalt- oder Wohnwintergarten sein sollte, also zu welchem Zweck dieser dienen würde, aus welchen Materialien der ausgeführt sein soll und was für Ausstattung sich drinnen befinden wird.